Bernhards 1806

Wir sind zurück! Nach einer kleinen Pause haben wir endlich wieder ein paar neue Gins für euch im Gepäck. Starten wollen wir heute in Wolsfeld. Hier in der Eifel ist die Eifelbrennerei seit 1806 zu Hause. Wir schauen uns heute deren Gin, den „Bernhards 1806 Eifel Dry Gin“ etwas genauer an. 

Die Geschichte zum Gin wird auf der Webseite des Herstellers so beschrieben: 

Direkt gegenüber der 1923 erbauten kleinen Kapelle im Eifeldorf Wolsfeld liegt der ehemalige Bauernhof von Bernhard Zender. Hier entstehen feinste Eifeler Obstbrände in mittlerweile 7. Generation. Bereits im September des Jahres 1806 erhielt der Vorfahre Gregore Ewerhardt das Recht zum Brennen von Äpfeln und Birnen.

Zwei Jahre lang tüftelte Bernhard Zender in der hauseigenen Brennerei, um die Rezeptur für den Gin seiner Vorstellung zu finden. Dabei testete er die Intensität verschiedener Botanicals während der Mazeration. Immer wieder änderte er die Zusammensetzung, bis er die perfekte Aromatisierung und das geheime Rezept für BERNHARDS 1806 entwickelt hatte.Optisch gefällt uns der Gin recht gut. Mehrfach prämiert bringt er 45 % aufs Etikett der 0,5 Liter weißen Glasflasche. Auf der Rückseite erhalten wir noch Informationen zur Abfüllung. Besonders gut gefällt uns das „Lederband“ am Flaschenhals – ein echter Hingucker. 

Über die Botanicals ist uns nicht so viel bekannt. Wir wissen lediglich, dass neben Wacholder auch Zitrusfrüchte, Holunder, Koriander und Honig den Weg in die Flasche finden. Das macht uns schon mal sehr neugierig und wir freuen uns auf das Tasting. 

Beim Öffnen der Flasche begegnet uns eine Wacholdernote. Wir riechen ganz leicht den Holunder und ahnen den Honig in der Nase. 

Im Mund dominiert neben dem Wacholder der Holunder. Der Gin wirkt nicht süß und wir erhalten einige Aromen von Kräutern aber auch leichte Zitrusaromen. Ein sehr interessantes Destillat, welches nicht typisch ist für Dry Gins die wir im Allgemeinen so kennen. 

Natürlich darf unser Gin Tonic Test nicht fehlen. Wir holen Verstärkung von Fever-Tree. Mit einem Indian Tonic auf Eis schmeckt der Gin sehr gut. Ein frischer und kräftiger Gin Tonic der uns gut gefällt. Die Wacholder- und Holundernoten werden untermalt und leichte bittere Töne kommen zum Vorschein. 

Der Bernhards Eifel Dry Gin kommt ohne großes „Schickimicki“ in unser Gin-Regal. Ein Dry Gin der seine eigenen Noten mit sich bringt und als Gin Tonic zu überzeugen weiß. Willkommen beim „Guten Zeug“. 

Die Fakten:

Name: Bernhards 1806 Dry Gin
Land: Deutschland (Rheinland-Pfalz)
Alkohol: 45 %
Bottle: 0,5 Liter Glasflasche
Botanicals: Wacholder, Zitrusfrüchte, Koriander, Honig, Holunder
Tonics: Fever-Tree Indian Tonic Water 

Mehr zum Gin: www.bernhards1806.de

*Bernhards 1806 Gin hat uns den Gin zur Verfügung gestellt.