Casting? – Ja, aber bitte richtig!

Täglich werden wir regelgerecht verseucht von Castingshows jeglicher Vorstellungskraft. Vom klassischen Auflauf der Justin Biebers & Adels von Morgen bis hin zur Selbstinszenierung eines übernervigen deutschen Models. Nicht genug – wir casten natürlich auch Kinder oder sogar Puppen bis hin zu jedem mehr oder weniger talentfreien Pflegefalls. Das Wort Schamgrenze ist diesem auf seiner täglichen TV Reise auf RTL2 leider noch nicht begegnet.

Das Volk schreit „ENTERTAIN ME“ und die Sender folgen dem Aufruf. Und natürlich ist das Ganze legitim. Natürlich wollen wir unterhalten werden und natürlich ist leichte Unterhaltung oft die beste nach einem ereignisreichen Tag.

Früher oder später bleiben wir bei einer der zahlreichen TV-Shows hängen. Dabei amüsieren wir uns über die lockeren Sprüche von Jurymitgliedern und schämen uns mit den Kandidaten ordentlich fremd. Hin und wieder werden wir sogar begeistert, fühlen mit Menschen mit und erleben Momente, die wir in einem solchen Format vielleicht nicht unbedingt für möglich gehalten haben. Und wahrscheinlich sind es genau diese Momente, die uns das Recht geben sich beim Einschalten einer solchen Sendung nicht zu schämen – Momente die wir dann auch gerne mit anderen Menschen teilen.

Als Calum Scott die Bühne bei „Britain´s Got Talent“ betritt wissen wir nicht, dass wir nach knapp 2:30 Minuten doch mehr als geflasht vor dem Monitor sitzen. Ein Blick ins Gesicht von Simon Cowell und man ist sich sicher einen unglaublich tollen Moment erlebt zu haben. Der „Jurygott“ und Erfinder von Britain’s Got Talent, The X Factor, America’s Got Talent und The X Factor USA „buzzert“ Calum Scott direkt ins Finale und das mit Recht.

Wenn Castingshow, dann bitte so! Calum hat sich die mehr als 46 Millionen Aufrufe auf YouTube mehr als verdient.

Calum Scotts Auftritt – Ja, das ist „Gutes Zeug

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