Der Monkey 47 – Ein Klassiker

Wenn wir über deutschen Gin sprechen müssen wir natürlich einen Blick auf den Monkey 47 aus dem Schwarzwald richten. Eine Erfolgsgeschichte die 2008 durch Alexander Stein und Christoph Keller ins Leben gerufen wurde. Seit dem Jahr 2010 gibt es den Schwarzwald Dry Gin auf dem Markt. 

Die Geschichte seines Namens erklärt sich so:
Im Jahr 1945 übernahm der Brite Montgomery Collins eine Patenschaft für einen Affen aus dem Berliner Zoo. Ein paar Jahre später ließ sich dieser im Schwarzwald nieder und benannte seinen Gasthof nach seinem Patentier – „Gasthof zum wilden Affen“. Bei Renovierungsarbeiten wurde viele Jahre später eine Kiste mit der Aufschrift „Max the Monkey – Schwarzwald Dry Gin“ gefunden. Ein Gin-Rezept in der Kiste diente als Grundlage für das Rezept des Monkey 47 Gins.

Die Ziffer 47 repräsentiert nicht nur den Alkoholgehalt von 47 %, sondern auch die 47 Botanicals die im Gin enthalten sind.

Seit 2016 ist die Destillerie mehrheitlich im Besitz des Konzerns Pernod Ricard.

Das preisgekrönte Design der Flasche überzeugt optisch auf voller Linie. Eine braune „Apothekenflasche“ mit Naturkorken sind ansprechend und ein absoluter Hingucker. Das Etikett prägt die Schriftzüge Monkey 47 sowie Schwarzwald Dry Gin. Der Affe in der Mitte des Etiketts darf natürlich nicht fehlen.

Kommen wir zum Inhalt des Gins. Wie der Name schön verrät befinden sich 47 Botanicals im Schwarzwald Dry Gin. Dazu gehören unter anderem Wacholder, Fichtensprossen, Zitronenmelisse, Kubebenpfeffer, Goldmelisse, Weißdornbeere, Holunderblüte, Iris Germanica, Kalmus, Kamille, Muskatnuss, Lavendel, Nelke, Straucheibisch, Bisameibisch, Zitronengras, Zitronenverbene, Bitterorange, Brombeere, Cranberries, Hagebutte, Süßholz, Limette, Salbei, Piment, Preiselbeere, Schlehe, Koriander, Zitrone, Angelikawurzel, Cassia-Rinde/ Zimtkassie, Ingwer, Kardamom, Paradieskörner, Heckenkirsche, Jasmin und Hundsrose.

Beim Geruch begegnen wir zuerst einige Zitrusaromen mit leichter Wachholdernote. Weiter bekommen folgen „waldige“ Aromen. Düfte von Orange und Zitrone werden bei längerem riechen deutlicher.

Beim Tasting bestätigen sich die Zitrusaromen auch auf dem Gaumen. Wir erkennen eine leichte Wachholdernote und auch der Alkohol kommt etwas mehr in den Vordergrund und präsentiert die Aromen recht gut. Es bleibt schlussendlich eine angenehme Zitrusnote gepaart mit Koriander und den „waldigen“ Akzenten. Bei 47 Botanicals ist es natürlich nicht möglich jede einzelne Note genaust zuzuordnen, doch bleibt beim Nosing und Tasting eine sehr angenehme Note im Raum stehen.

Nun zum klassischen Gin-Tonic. Wir haben ein Aqua Monaco Extra Dry Tonic Water gewählt. Der Gin entfaltet auf viel Eis gemeinsam mit dem Tonic ein tolles Geschmacksbild. Die Zitrusnoten werden stark transportiert und es ergibt sich ein fruchtig und würziges Geschmackserlebnis! Auch mit einem klassischen Thomas Henry Tonic oder Fever-Tree überzeugt der Gin.

Der Klassiker aus dem Schwarzwald darf in keiner Gin-Bar fehlen. Nicht umsonst ist der Monkey 47 einer der beliebtesten deutschen Gins und das zu Recht.

Hallo Monkey 47 – Willkommen beim Guten Zeug

 

Die Fakten:

Name: Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin
Land: Deutschland (Baden-Württemberg)
Alkohol: 47 %
Bottle: 0,5 Liter Glasflasche
Botanicals: Wacholder, Fichtensprossen, Zitronenmelisse, Kubebenpfeffer, Goldmelisse, Weißdornbeere, Holunderblüte, Iris Germanica, Kalmus, Kamille, Muskatnuss, Lavendel, Nelke, Straucheibisch, Bisameibisch, Zitronengras, Zitronenverbene, Bitterorange, Brombeere, Cranberries, Hagebutte, Süßholz, Limette, Salbei, Piment, Preiselbeere, Schlehe, Koriander, Zitrone, Angelikawurzel, Cassia-Rinde/ Zimtkassie, Ingwer, Kardamom, Paradieskörner, Heckenkirsche, Jasmin und Hundsrose. (Insgesamt 47)
Tonics: Aqua Monaco Extra Dry Tonic Water, alternativ Thomas Henry Tonic Water oder Indi Tonic Water

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