Deutsche Botanicals vs. Irische Brennkunst

Heute habe ich einen weiteren interessanten Gin für euch. Das Familienunternehmen Hardenberg-Wilthen brachte vor einigen Monaten den „Von Hallers Gin“ auf den Markt.
Tribut zollt der Gin aus Niedersachsen dem Physiker und Botaniker Albrecht von Haller. Dieser gründete 1736 die Botanischen Gärten in Göttingen. Und genau aus diesen Gärten kommen die Botanicals für den Gin. Die Destillation allerdings übernimmt die „The Shed Distillery“ in Irland.

Die Flasche ist keine klassische „Gin-Flasche“ wie man sie aktuell von vielen Gin Herstellern gewohnt ist. Das eckige Format und das blaue Glas sind ein echter Hingucker. Der Schriftzug „Freigeist“ auf dem Flaschenkorken ist ebenso sehenswert wie die Etikettierung.

Aber nun zum Inhalt. Viel geben die Hersteller über Ihren Gin nicht preis. Lediglich drei Botanicals werden offiziell kommuniziert. Dazu gehören Zutaten wie Ingwer, eine besondere Fuchsienart und Zitronenverbene.

Im Geruch nehmen wir in der Nase eine klare Wachholdernote sowie Ingwer und Zitrusnoten wahr. Im Geschmack wird dieser Eindruck untermalt. Am Gaumen wirkt der Gin sehr vielschichtig, etwas würzig und ist somit auch pur sehr genießbar.

Als Gin Tonic, in unserem Fall mit Thomas Henry Tonic Water überzeugt der „Von Hallers Gin“ ebenso. Mit viel Eis und kleinen Ingwerscheiben wird jeder Gin Fan seine Freude haben.

Botanicals aus Göttingen im Zusammenspiel mit der irischen Brennkunst sind ein Rezept welches aufgeht. Ein toller Gin mit schöner Geschichte.

Von Hallers Gin – Willkommen beim „Guten Zeug“.

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