“High Five” – “High Fir Gin”

Einen besonderen Bezug zu seiner Heimat schaffen und diese in einem einzigartigen Gin vereinen – das war das Ziel von Mark Schlaipfer. Im vergangen Jahr gründete der Diplom Braumeister die „Brau- & Brennwerkstatt in Welzheim, Baden-Württemberg. Seit 2016 hat Mark Schlaipfer, der über 25 Jahre Berufserfahrung vorzuweisen hat, begonnen Gin herzustellen. Das Ergebnis – der High Fir Gin.

Optisch unterscheidet sich der Gin zu anderen Herstellern. Die 0,5 Liter Glasflasche bekommen wir in einem „eckigen“ Design und dieses sticht etwas hervor im Ginregal. Auf der Vorderseite des 43 % Destillats finden wir den Bezug zum Welzheimer Wald und den Tannen, die eine wesentliche Rolle bei diesem Gin spielen. Auf der Rückseite gibt es eine kurze Beschreibung zum „High Fir – Welzheimer Wald Dry Gin“ sowie eine kurze Info zur „Charge“ und Abfüllungsjahr. Ein Sigel auf der Vorderseite rundet das ganze Design ab. Optisch kann der High Fir somit schon mal punkten und macht neugierig auf mehr.

Wie bei jedem Gin der beim Guten Zeug landet, sind wir sehr neugierig auf dessen Botanicals. Der High Fir verrät das schon in seinem Namen. Die „Hohe Tanne“ aus der Heimat trägt wesentlich zum Gin bei. Tannentriebe und Tannennadeln finden ihren Weg in die Flasche. Neben Wacholder und Zitrusfrüchten kommen noch handverlesene Bontanicals zum Einsatz, welche aber nicht kommuniziert werden.

Beim Öffnen der Flasche begegnen wir neben einer klaren Wacholdernote schnell etwas „waldiges“. Ein sehr interessanter Geruch der nach kurzer Zeit noch mit einer leichten Zitrusnote untermalt wird. Im Ganzen haben wir eine sehr frische Note im Geruch wahrgenommen, die Tannen sind zu erkennen, das Tasting darf kommen.

Im Mund kann man die „Waldnote“ noch deutlicher spüren. Neben dem angenehmen Wacholder können wir die Tannen doch deutlich schmecken. Der High Fir hat eine sehr frische Note im Mund und auch die leichten Zitrusaromen hinterlassen einen interessanten Eindruck. Der Gin ist trotz seiner Frische und klaren Note sehr mild im Abgang. Wir waren uns am Anfang nicht ganz sicher ob die Tanne zum Gin passt, aber der High Fir hat uns vom Gegenteil überzeugt.

Wie jeder Gin der zum „Guten Zeug“ kommt, darf auch der High Fir in den Gin Tonic Test. Wir haben den Welzheimer Dry Gin mit einem Fever Tree getestet. Das Ergebnis war ein wunderbarer Gin Tonic. Die Wald- und Zitrusaromenen wurden stärker untermalt und bilden gemeinsam mit dem Fever Tree ein wunderbares Getränk. Auch mit einem Thomas Henry Tonic oder einen Skinny Tonic von Double Dutch können wir den High Fir klar empfehlen.

Der High Fir – Welzheimer Wald Dry Gin weiß zu überzeugen. Mark Schlaipfer vereint seine Heimat in einem tollen Gin und vereint den Wald perfekt mit seinem High Fir. Ein Gin den wir schwer mit anderen Destillaten vergleichen können und dies wiederum macht ihn so interessant.

Wir sagen High Five lieber High Fir und willkommen beim „Guten Zeug“!


Die Fakten:

Name: High Fir Gin
Land: Deutschland (Baden-Württemberg)
Alkohol: 43 %
Bottle: 0,5 Liter Glasflasche
Botanicals: Wacholder, Tannennadeln, Tannentriebe, Zitrusfrüchte
Tonics: Fever Tree Tonic Water, Thomas Henry Tonic Water, Skinny Tonic by Double Dutch

Mehr zum High Fir: ww.highfir.de