JOS. GARDEN aus dem Münsterland

Nachdem wir uns in den letzten Wochen und Monaten stark im südlichen Raum auf die Suche nach „Guten Zeug“ gemacht haben, geht heute unsere Reise nach Nordrhein-Westfalen und zwar nach Werne. Hier zwischen Dortmund und Münster ist die Brennerei Ehringhausen zu Hause. Die Brennerei ist seit 1962 in Betrieb und wird heute von den Geschwistern Theres und Georg Glitz-Ehringhausen in bewährter Tradition weitergeführt. Neben Korn, Geist und Likör gibt es bei der Brennerei Ehringhausen auch einen Gin den wir uns heute genauer ansehen möchten – der JOS. GARDEN Dry Gin.

Zur Namensfindung des Gins finden wir folgendes Zitat auf der Webseite der Brennerei:

„Der Namensgeber von JOS. GARDEN hat uns ein vielseitiges Herbarium hinterlassen, das uns Anlass zu wilden Aromen-Experimenten gegeben hat.“

Wir hatten den JOS. GARDEN zum ersten Mal auf Instagram auf unserem Schirm. Die Flasche hatte uns vom ersten Augenblick an in seinen Bann gezogen. Die 0,5 Liter Glasflasche mit ihren herrlichen Flaschenhals ist ein absolutes Lieblingsstück in unserem Ginregal. Sie erinnert uns etwas an eine Apothekenflasche und transportiert eine ordentliche Ladung „Nostalgie“. Das Etikett des 44 % Gins passt sich der tollen Flasche an. Hier finden wir neben ein paar Informationen zum Destillat auch das Abfüllungsjahr und die Flaschennummer vor. Der Alkoholgehalt und Flascheninhalt wird in großen Zahlen angegeben –  die Flasche überzeugt!

Natürlich wollen wir euch nicht vorenthalten was der New Western Dry Gin aus NRW in sich trägt.  Der Wacholder trifft auf Koriander, Pfeffer, Zimt, Pappelknospe, Schlehe, Himbeere, Pomeranze und Zitrone. Eine schöne Auswahl an Botanicals die ihren Weg in den JOS. GARDEN finden und uns neugierig aufs Tasting und Nosing machen.

Beim Öffnen des Gins begegnet uns eine schöne Wacholdernote welche leicht fruchtig untermalt wird. Der Gin liegt sehr angenehm und mild in der Nase. Dem Tasting steht nichts mehr im Wege.

Im Geschmackstest entdecken wir neben dem Wacholder und der Zitrusnote auch die Aromen der Schlehe und Himbeere. Etwas später gesellt sich der Pfeffer dazu – ein Genuss. Im Abgang ist der Gin recht mild und lässt sich auch pur absolut genießen.

Natürlich gibt es wie immer beim Guten Zeug zu Letzt den Gin Tonic Test. Wir haben uns hier für ein Franklin & Sons Natural Light Tonic Water entschieden. Das Tonic verfälscht nicht den Geschmack des Gins und verstärkt eher seine tollen Aromen. Eine super Kombination für Gin Tonic Freunde.

Auch haben wir den JOS .GARDEN mit einem Schweppes Premium Mixer Lavendel-Orangenblüten getestet. Dieser untermalt die fruchtige Note des Gins noch stärker, ist aber auch auf  alle Fälle zu empfehlen. Auch Thomas Henry und Fever-Tree kamen hier zum Einsatz. Diese beiden können wir hier ebenso empfehlen – unser Favorit bleibt aber Franklin & Sons bei dieser Kombination.

Der Gin aus dem Münsterland erwärmt unser Gin-Herz vom ersten Moment und überzeugt auch im Gesamtbild. Ein Gin mit vielen schönen Aromen und einem wunderbaren Geschmack. Lieber JOS. GARDEN – Willkommen beim Guten Zeug!

Die Fakten:

Name: JOS. GARDEN – Dry Gin
Land: Deutschland (Nordrhein-Westfalen)
Alkohol: 44 %
Bottle: 0,5 Liter Glasflasche
Botanicals: Wacholder, Zitrone, Himbeere, Koriander, Pomeranze, Pfeffer, Pappelknospe, Zimt, Schlehe
Tonics: Franklin & Sons Natural Light Tonic Water, Schweppes Premium Mixer Lavendel-Organgenblüten, Thomas Henry Tonic Water, Fever Tree Tonic

Mehr zum JOS. GARDEN: www.brennerei-ehringhausen.de

*Die Brennerei Ehringhausen hat uns den Gin für unseren Test zur Verfügung gestellt