Tonka Gin aus Hamburg

Heute werfen wir mal wieder einen Blick in den Norden der Republik und machen einen Abstecher nach Hamburg zu Daniel Soumikh. Hier im hohen Norden ist der Tonka Gin zu Hause und diesen wollen wir uns heute etwas genauer ansehen.

Den Namen bekommt der Gin von der Tonkabohne. Daniel Soumikh kam auf einer Reise durch Spanien auf die Idee den Gin mit dieser Bohne zu verfeinern. Die afrikanische Hülsenfrucht erinnert uns mit ihrem süßlichen, zart bitteren Geschmack etwas an Vanille.

Am 26. September 2014 war es dann auch soweit und Daniel konnte seinen Tonka Gin der Öffentlichkeit präsentieren. Die Flasche gefällt uns auf den ersten Blick sehr gut, da sie sich durch ihre eckige Form klar von anderen Gins unterscheidet. Laut Daniel ist die eckige Form eine Hommage an die Prohibition der Vereinigten Staaten zwischen 1919 und 1933. Zu dieser Zeit war die eckige Flasche sehr begehrt, da sie für das Schmuggeln als auch für die Lagerungen in kleineren Räumen am besten geeignet war.

Das Design des Tonka Gins spricht uns an. Auf der Vorderseite finden wir neben dem Tonkabohnenbaum und des Schriftzuges auch noch handschriftliche Infos zur Abfüllung und Flaschennummer. Auf der Rückseite der Flasche gibt es noch ein paar Informationen zum 47 % Gin in der 0,5 Liter Glasflasche.

Hergestellt wird der Tonka Gin in einer kleinen Brennerei in der Nähe von Hamburg genauer gesagt in der Schwechower Brennerei.

Über die Botanicals des Tonka Gins ist uns nicht viel bekannt. Neben Wacholder und der Tonkabohne sollen insgesamt 23 Zutaten den Weg in die Flache finden. Wir vermuten neben Zitrusfrüchten noch diverse Kräuter.

Natürlich hat uns die Tonkabohne sehr neugierig gemacht und wir sind gespannt auf unser Nosing und Tasting.

Der Tonka Gin liegt angenehm in der Nase. Eine leichte Wacholdernote wird bespielt mit etwas süßlichem. Ein sehr interessantes Aroma, welches uns sehr neugierig auf den Geschmack macht.

Der Gin liegt angenehm im Mund. Eine schöne Wacholdernote wird mit süßlichen Aromen verfeinert. Ein leichtes Vanillearoma gesellt sich hinzu, welches wohl von der Tonkabohne geliefert wird. Auch Zitrusaromen sind zu erkennen und harmonieren gut mit den anderen Botanicals im Gin. Wir vermuten auch Mandeln (oder ähnliches) im Tonka Gin. Im Abgang überzeugt der Tonka Gin und wir erhalten eine ganz leichte Espressonote.

Natürlich haben wir unseren obligatorischen Gin Tonic Test auch hier auf dem Schirm. Wir haben den Tonka Gin mit einem klassischem Fever-Tree Tonic Water verkostet. Die Kombination schmeckt wunderbar, ein toller Gin Tonic in dem die Aromen des Tonka Gin zur Entfaltung kommen. Ebenso haben wir auch ein Thomas Henry Tonic und ein Aqua Monaco Tonic zum Test verwendet – auch diese beiden haben uns überzeugt.

Der Tonka Gin gefällt uns im Gesamtbild sehr gut. Die Tonkabohne gibt dem Hamburger seine ganz eigene Note und unterscheidet ihn so von vielen anderen Destillaten. Die Geschichte und die Aufmachung konnten bei uns punkten. Wir sagen Servus Hamburg und willkommen Tonka Gin beim „Guten Zeug“.

 

Die Fakten:

Name: Tonka Gin
Land: Deutschland (Hamburg)
Alkohol: 47 %
Bottle: 0,5 Liter
Botanicals: Wacholder & Tonkabohne (insgesamt 23 Botanicals)
Tonics: Fever-Tree Tonic Water, Thomas Henry Tonic Water, Aqua Monaco Tonic Water

Mehr zum Tonka Gin:  www.tonka-gin.com


* Tonka Gin hat uns den Gin für unseren Test zur Verfügung gestellt